Connecting Cubbyholes
Masterarbeit von Viktoria-Alice-Stegmann, 2026
Kindheit als Narrativ wird weitesgehend aus der Perspektive Erwachsener erzählt, geprägt von Nostalgie, Idealisierung und normativen Vorstellungen des Aufwachsens. Connecting Cubbyholes spielt mit der Spannung zwischen diesem Sehnsuchtsort und der kritischen Frage, wie solche Rückblicke Kindheit aus heteronormativer Sicht formen. Die Arbeit nähert sich Kindheit als queerer Raum, in dem Aufwachsen nicht linear, sondern als seitwärts wachsend verstanden wird – ein prozesshaftes, offenes Werden jenseits normativer Zeitlogiken. Der Begriff Cubbyhole verweist auf selbstgebaute Rückzugsorte der Kindheit. Höhlen, die zu queeren Gegenräumen werden, in denen Objekte bewusst gegen ihre vorgesehenen, normativen Verwendungsweisen benutzt werden. Diese „falsche“ Nutzung bezeichnet Sara Ahmed als Queer Use. Höhlenbauen wird so zu einer Praxis, die normative Ordnungen nicht angreift, sondern durch ihren Gebrauch verschiebt.
Begleitet von
Prof. Gabi Schillig
Prof. Dr. Kathrin Peters
KM Valerien Bloß
Credits Fotos
Kamera: Josephine Jatzlau
Sound: Fabian Dörfler
Credits Kamera & Sound
Kamera: Josephine Jatzlau
Sound: Fabian Dörfler



















